Der Migration and Development Council (MDC) wurde zusammen mit über 40 migrantischen Organisationen auf Bundes- und EU-Ebene in einem partizipativen Prozess entwickelt und gegründet und dient als Netzwerk. Wir wollen mit unserer multikontinentaler Expertise zu einer nachhaltigen entwicklungspolitischen In- und Auslandsarbeit im Sinne der Agenda 2030 der UN und der Agenda 2063 der AU beitragen.

Auftaktveranstaltung für den MDC: Fachtag der Entwicklung 13.06.2019 in Köln

Der MDC setzt sich für folgende Ziele ein:

  • Diasporischer Hintergrund ist wertvoll
    Die Partizipation von migrantischen Organisationen in der entwicklungspolitischen In- und Auslandsarbeit muss zunehmen, da diese die Realitäten und Bedarfe in ihren Herkunftsländern kennen und eine Brückenfunktion übernehmen können. Durch das Fachwissen der Diaspora kann die Zusammenarbeit zwischen globalen Süden und Norden, gezielt gestärkt und vertieft werden. Durch das Netzwerk des MDC möchten wir uns gegenseitig stärken, um durch Projekte und Aktionen politischen Forderungen von migrantischen Organisationen öffentlichkeitswirksam Gehör zu verschaffen.
Auftaktveranstaltung für den MDC: Fachtag der Entwicklung 13.06.2019 in Köln

Politische Forderung an das BMZ (Übergabe an Frau Kraus vom BMZ am 02.11.2018)

…Wir fordern vom BMZ angepasste Förderrichtlinien für die Bewilligung entwicklungspolitischer Projekte von migrantischen Organisationen und kleinen NGOs. Die aktuellen Richtlinien von BMZ, GIZ, Engagement Global und anderen Förderern sind nicht an die Arbeitsrealitäten der benannten Akteure angepasst und hindern diese aktiv daran, an der Zukunftsgestaltung des afrikanischen Kontinents mitzuwirken. Der Migration and Developmentcouncil fordert, dass dieser und weitere migrantische Organisationen, die sich entwicklungspolitisch engagieren, ab 2019 in die Entwicklung eines modifizierten Förderkatalogs miteinbez

  • Für größeres Netzwerk
    Die Vernetzung zwischen Projekten in der entwicklungspolitischen In- und Auslandsarbeit soll auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene gestärkt werden. Es sollen neue Kooperationen zwischen einzelnen Organisationen und Unternehmen im globalen Norden und Süden entstehen
Austausch zwischen diasporischen Akteur*innen und Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft
  • Für echte Sensibilisierung
    Die Gesellschaft muss sichtbar und zunehmend über kulturhistorische Hintergründe und Fluchtursachen aufgeklärt und sensibilisiert werden
Serge Palasie (Eine Welt-Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung)
Zivilgesellschaft, darunter 40 Vertreter*innen von migrantischen Akteuren