Ein starkes Netzwerk

Der Migration and Development Council (MDC) ist ein Zusammenschluss von über 30 internationalen mehrheitlich migrantischen Organisationen und Unternehmen. Die Mitglieder haben diverse Projekterfahrungen und eine enorme Expertise in der integrativen und entwicklungspolitischen Arbeit. So gestalten wir gemeinsam eine partizipative und effektivere Integrationsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit.

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Entstehung

Die Idee des MDC ist 2018 in Rahmen von Empowerment Workshops für migrantische Organisationen von Migrafrica entstanden. Gemeinsam mit 20 migrantischen Organisationen auf Bundesebene entwickelten wir Ziele und eine erste politische Forderung an das BMZ.

Der Fachtag der Entwicklung am 13.06.2019 in Köln mit 200 Teilnehmenden war der Startschuss für die Aktivitäten des MDC. Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erarbeiteten Handlungs- und Lösungsansätze für eine partizipative und effektivere Entwicklungszusammenarbeit. So entstanden für den MDC erste wichtige Kooperationen und Synergien für zukünftige Projekte.

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Erste Aktivitäten

Unsere Forderungen

Die Partizipation von migrantischen Organisationen in der entwicklungspolitischen und integrativen Arbeit muss zunehmen. Ansonsten bleibt ihre einmalige Expertise und Perspektive ungenutzt.
• Wir fordern den Ausbau und eine Anpassung der Förderung auf nationaler und internationaler Ebene.
• Wir fordern Chancengleichheit für migrantische Organisationen.
• Wir fordern eine aktive Beteiligung der migrantischen Organisationen an dem politischen Dialog.

EU-weiter Netzwerkaufbau

Die Zielsetzungen des MDC wurden im Rahmen von diversen EU Projekten von Migrafrica vorgestellt und fanden bei den teilnehmenden (migrantischen) Organisationen und Unternehmen großen Anklang. Es konnten wichtige internationale Partner und Mitglieder für das Netzwerk gewonnen und zukünftige Kooperationen geplant werden.

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Mitwirkung NAP-I

Als Mitglied des MDC wurde Migrafrica in das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) eingeladen, um das Minsterium bei der Entwicklung des Nationalen Aktionsplan Integration (NAP-I) beim Themenforum „Migration und Entwicklungszusammenarbeit“ zu beraten. Besonderes Augenmerk dieser Bundesstrategie liegt auf der Zusammenarbeit mit migrantischen Organisationen. So konnte der MDC die oben genannten Forderungen auf Bundesebene einbringen. Beispielsweise wurden angepasste Förderrichtlinien für entwicklungspolitische Projekte von migrantischen Organisationen und entsprechende Professionalisierungsmaßnahmen, die den Wechsel vom Ehrenamt ins Hauptamt fördern, verlangt.